“Als Schriftsteller verfolgt man immer eine Obsession.”

Ein bisschen Langeweile und ein Paar hübscher Schuhe. Mehr braucht der Protagonist in dem Roman “Hagard” von Lukas Bärfuss nicht, um eine obsessive Verfolgungsjagd zu beginnen, in der er sich selbst verliert. Mich hat es erschreckt, doch für Bärfuss bedeutet das Erkenntnisgewinn. Neben einigen Fragen zum Selbstverständnis des Schriftstellers und…

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“Darüber denkt bestimmt jeder nach”

Er ist der Mann, der mich zur hohen Literatur gebracht hat. Irgendwie. Dessen verblüffend konstruierten Romane mich immer wieder in freudiges Erstaunen versetzt haben. Doch vielleicht ist “4 3 2 1” der letzte Roman von Paul Auster. Also muss ich die Gelegenheit nutzen, um diesen großartigen Autor auf seiner Lesereise…

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Zwischen Schollen schwimmen

Dieses Buch ist eine Wundertüte – weil es voller wunderbarer Überraschungen steckt. “halb taube halb pfau” von Maren Kames ist ein bisschen von allem, was es in der Literatur gibt. Im ersten Moment fragt sich der Leser “Geht das?”, und nach einigen Seiten denkt er “Das geht gut?”, und denkt sich beim Zuklappen “Das war großartig”.

Mehr zum Buch gibt es hier zu hören.

Maren Kames: halb taube halb pfau, Secession Verlag, 150 Seiten, 35€

“Zum Glück gibt es Rasierer”

Schon dieser Titel: “Oh Schimmi”. Und das Bild dazu: ein kleiner Affe auf weißem Grund, darüber der Titel in goldener Schrift. Man soll ja ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen, aber hier stimmt es – das Äffische, das Vergoldete, die großen Augen. Ein Roman über eine seltsame Figur, das Zurechtfinden in der Welt und vor allem ein Buch mit so viel Spaß an der Sprache.

Teresa Präauer: Oh Schimmi, Wallstein Verlag, 204 Seiten, 19,90€