Montagsfrage: Theater im Buch und andere verrückte Gründe

Momentan arbeite ich daran, alle Bücher meines Schrankes in einer Liste zu sammeln, was aus zwei Gründen sehr schwer ist: erstens weil ich erkenne, wie wenig ich eigentlich gelesen habe (ich leihe viel aus) und zweitens verliere ich leicht den Überblick, wenn ständig neue Bücher nachwachsen. Da passt die Montagsfrage…

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Niederlande: Verdreifachter Monolog

Mit ihren Theaterstücken ist Lot Vekemans weit über die Grenzen der Niederlande bekannt geworden. Doch bei ihrem dritten Monolog ging es nicht so richtig, also machte sie kurz einen Roman daraus: „Ein Brautkleid aus Warschau“ erzähl von Heimatgefühlen, Sprachlosigkeit und der Familie. Ich habe mit der Autorin über ihren Roman gesprochen.

Lot Vekemans: Ein Brautkleid aus Warschau, Wallstein Verlag, 253 Seiten, 19,90€

Warten auf den, der wahr spricht

Mit ihrem Stück „die hockenden“ hat die Debütdramatikerin Miroslava Svolikova der Regie ein großes Angebot gemacht. Sie selbst nennt es Textfläche. Die Gestalten plappern vor sich hin, wiederholen sich permanent und schaffen es so mit viel Worten, nichts zu sagen. Das Schauspiel Leipzig hat sich diesem lautstarken Schweigen versucht anzunähern.

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