Praktika und Videospielstapel

Wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, ist es im letzten Monat etwas ruhig hier geworden. Das lag daran, dass Thilo und ich in den letzten drei Monaten vor allem mit unseren Praktika beschäftigt waren. Zumindest ich habe das jetzt überstanden und kann jetzt endlich den Videospiel-Bereich wieder ein bisschen aufpäppeln…

Bloggedanken_30.07.16

Die Videospiel stapeln sich schon bei mir… (Foto: Cäcilia Sauer)

Eigentlich ist es ja ganz praktisch, wenn man zu zweit einen Blog führt. Wenn der eine beschäftigt ist, kann der andere einfach ein paar Texte schreiben. Und so lässt sich die Arbei ganz einfach aufteilen. Naja, mehr oder weniger einfach. Blöd nämlich, wenn beide irgendwie völlig eingespannt sind – so wie es bei uns in den letzten Monaten der Fall war. Die Zeit geht aus, am Ende des Tages bleibt die Müdigkeit und am Wochenende warten Bewerbungen und Haushalt. Die ersten Wochen lassen sich noch ganz gut mit vorgeschriebenen Artikeln füllen. Leider ist aber auch der größte Vorrat (gut, er war nicht sonderlich groß) aufgebraucht. Noch fehlt uns halt irgendwie die Routine, um Arbeit und Blog unter einen Hut zu bekommen.

Jetzt zieht es Thilo zwar schon wieder weiter zum nächsten Praktikum, wenigstens ich habe aber endlich wieder Zeit mich ein wenig mehr dem Bereich “Digitales” zu widmen. Und wenn ich so die Startseite herunter scrolle wird das auch mal Zeit: “Papier”, “Papier”, “Fundstücke”, “Papier” – so geht das schon seit März. Wenn das so weiter geht, wird schraeglesen noch zu einem “normalen” Literaturblog. Wie können wir dann nur unseren Titel rechtfertigen? Also, werde ich mich am Wochende mal wieder in Disziplin üben, Beiträge vorbereiten, um euch wenigstens bis zur gamescom mit allerlei Videospiel-Themen zuzuballern. Dann ist Thilo nämlich endlich mal wieder in Zugszwang! Ha!

Vielleicht schaffen wir dann ab September auch endlich mal einen Ausgleich…

Caecilia
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Caecilia

Ehemaliger(?) "Final Fantasy"-Freak. Hat durch die Liebe für das Japanische Rollenspiel zum Videospiel gefunden. Nachdem der Traum vom Leben im Land der aufgehenden Sonne schon am Sushi-Hass zerplatzte, fand die Musik- und Theaterwissenschaftlerin mit den Game Studies einen passenden Ersatz; ging ihren Dozenten deswegen permanent mit Hausarbeiten zu Videospielmusik, Avatartheorien oder Bewegungssteuerungskonzepten auf den Leim; versuchte sich nebenher als Redakteurin beim RETRO-Magazin oder stockte ihre Spielesammlung mit Aushilfsjobs bei GameStop auf. Ihr großer Traum: Mit einer Professur das eigene Hobby durch die Uni finanzieren zu lassen. Bis dahin tobt sich eben auf schraeglesen aus und bezahlt die Spiele vorerst aus eigener Tasche. Wegen ihrer Vorliebe für Indie Games hält sich der finanzielle Aufwand dabei zum Glück in Grenzen.

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