100-Follower Würfelspiel

Endlich ist es soweit: Wir haben auf Twitter die 100 Follower-Grenze geknackt. Als kleines Dankeschön wollen wir damit auch unser erstes Gewinnspiel – und vor allem: Geschichtenexperiment – starten. Was wir dabei geplant haben und wie ihr daran teilnehmen könnt, haben wir hier für euch zusammengefasst.

Gewinnspielbild 1

Eigentlich hatten wir das ja schon seit einer ganzen Weile vor: Unsere Story Cubes auf Twitter testen. Mittlerweile hat sich schon eine ganze Sammlung bei uns angestaut und wartet nun regelrecht darauf endlich mal zum Einsatz zu kommen. Dass Twitter sich als Plattform für eine Runde #dicestories prima eignet hat uns die Bloggerin, Buchhändlerin und Buchliebhaberin @pinkfisch bereits mehrfach gezeigt. Jetzt wollen wir auch mal den Versuch wagen – und warum das nicht gleich zum 100-Follower-Jubiläum mit einem kleinen Gewinnspiel verbinden? Thilos Bücherschränke sind sowieso schon viel zu voll.

Warte mal: Was sind überhaupt Story Cubes?

Bevor wir mit unserer Aufgabe für euch starten, zuerst noch eine kleine Einführung in die Welt der Story Cubes. Obwohl es da nicht viel zu erzählen gibt: Story Cubes sind eine Art “visueller Geschichtengenerator der die Fantasie anregt” (buecher.de). Punkt. Eigentlich reicht das auch schon als Einführung. Mehr sollen Story Cubes nämlich nicht sein: eine Anregung. Das Spiel – oder vielmehr ein Set – besteht aus neun Würfeln, die an jeder Würfelseite mit Bildern versehen sind. Der Geschichtenerzähler wirft die Würfel und versucht aus den gewürfelten Bildern dann eine Geschichte zu erzählen. Weitere Regeln gibt es nicht. Weder wie diese Geschichte erzählt werden soll, noch wie viele Würfel eingesetzt werden müssen. Über weitere Sets können die neun Würfel sogar noch vervielfacht, oder eben beliebig durcheinander gemischt werden.

So geht’s

Genau wie die Anweisungen der Story Cubes wollen wir auch eure Aufgabe so knapp wie möglich halten – schließlich soll ja nichts eurer Fantasie im Weg stehen. Werft einfach einen Blick auf die gewürfelten Bilder (das Bild seht ihr oben) und schreibt uns eine kleine Geschichte dazu. Welche Erzählform ihr wählt – ob eher experimentell, witzig, klassisch und ernst oder doch völlig verrückt – ist dabei ganz euch überlassen.

Wichtig ist nur, dass ihr alle Bilder auf irgendeine Weise in der Geschichte verarbeitet – und euch dabei so knapp wie möglich haltet. Wenn ihr gut seid, könnt ihr sogar alles in einem Tweet verpacken. Ansonsten stehen auch aber noch zwei weitere zur Verfügung. Vergesst dabei nicht jeden Tweet an @schraeglesen zu adressieren und mit #dicestories zu versehen. Wäre doch schade, wenn eure Geschichte irgendwo im Twitter-Nirvana verschwindet.


Übrigens: Auch wenn wir mit der Aktion vor allem unseren Twitter-Followern danken wollen, soll sich hier natürlich niemand vernachlässigt fühlen, der kein Twitter hat. Ihr könnt eure Geschichte dann einfach hier in der Kommentarfunktion der Bloggedanken hinterlassen. Denkt dann nur dran eure Kommentare mit dem Hashtag #dicestories zu versehen. Und auch für euch gilt selbstverständlich: In der Kürze liegt die Würze.


Wichtige Ergänzung! Nachdem wir beim ersten Würfelzug selbst gemerkt haben, dass die Bilder ziemlich schwer zu einer Geschichte zusammenzufügen sind, haben wir jetzt noch einen zweiten Wurf gewagt. Das Bild könnt ihr jetzt auch gern als Vorlage nutzen. Wir haben euch zumindest schonmal eine kleine Beispielgeschichte verfasst. 

Gewinnspielbild 2



Beispieltweets:

Gewinnspielbild 1:

Bis zum 17.03.2017 um genau 23.59 Uhr könnt ihr eure #dicestories einreichen. Die zwei Geschichten, die uns dann am besten gefallen haben, werden dann natürlich gleich selbst mit einer Geschichte (soll heißen: einem Buch) prämiert. Alle eingereichten Geschichten sammeln wir dann nochmal in einem Beitrag, um auch ja keinen kreativen Gedanken zu verschwenden.

Alle Teilnahmebedingungen könnt ihr nochmal hier lesen (sowas muss ja immer sein).

Also: Auf die Würfel, fertig – erzählt! Wir können es kaum noch erwarten.

Die Gewinne

Für den Gewinn haben wir für euch Thilos Bücherschrank geplündert, und daraus fünf Schätze ausgewählt. Die beiden Gewinner können sich aus diesen fünf Büchern dann jeweils ein Buch aussuchen. Um euch die Wahl dann etwas zu erleichtern, werden wir alle fünf Bücher in den nächsten Tagen dann nochmal in Kurz- und/oder Langform “rezensieren”.

Zur Auswahl stehen:

  • Thomas Melle: 3000 Euro, rowohlt 2014.

Twitter-Rezi:

Melle: 3000 Euro @rowohlt. 3000€ Pornogage/Schulden. Liebe blüht an der Supermarktkasse. Treffend beobachtet und mit Witz geschrieben.


  • Kai Weyand: Applaus für Bronikowski, Wallstein 2015.
  • Verena Günther: Es bringen, Kiepenheuer & Witsch 2014.

Twitter-Rezi:

Güntner: Es bringen @kiwi_verlag. Die Selbstbehauptung von Großstadtjugendlichen. Bringer sein und Kontrolle verlieren. Bildstarke Sprache.


  • João Ricardo Pedro: Wohin der Wind uns weht, Suhrkamp 2014.
  • Stefan Ferdinand Etgeton: Rucksackkometen, C.H. Beck 2014.

Caecilia

Ehemaliger(?) "Final Fantasy"-Freak. Hat durch die Liebe für das Japanische Rollenspiel zum Videospiel gefunden.

Nachdem der Traum vom Leben im Land der aufgehenden Sonne schon am Sushi-Hass zerplatzte, fand die Musik- und Theaterwissenschaftlerin mit den Game Studies einen passenden Ersatz; ging ihren Dozenten deswegen permanent mit Hausarbeiten zu Videospielmusik, Avatartheorien oder Bewegungssteuerungskonzepten auf den Leim; versuchte sich nebenher als Redakteurin beim RETRO-Magazin oder stockte ihre Spielesammlung mit Aushilfsjobs bei GameStop auf.

Ihr großer Traum: Mit einer Professur das eigene Hobby durch die Uni finanzieren zu lassen. Bis dahin tobt sich eben auf schraeglesen aus und bezahlt die Spiele vorerst aus eigener Tasche. Wegen ihrer Vorliebe für Indie Games hält sich der finanzielle Aufwand dabei zum Glück in Grenzen.
Caecilia

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Ehemaliger(?) "Final Fantasy"-Freak. Hat durch die Liebe für das Japanische Rollenspiel zum Videospiel gefunden. Nachdem der Traum vom Leben im Land der aufgehenden Sonne schon am Sushi-Hass zerplatzte, fand die Musik- und Theaterwissenschaftlerin mit den Game Studies einen passenden Ersatz; ging ihren Dozenten deswegen permanent mit Hausarbeiten zu Videospielmusik, Avatartheorien oder Bewegungssteuerungskonzepten auf den Leim; versuchte sich nebenher als Redakteurin beim RETRO-Magazin oder stockte ihre Spielesammlung mit Aushilfsjobs bei GameStop auf. Ihr großer Traum: Mit einer Professur das eigene Hobby durch die Uni finanzieren zu lassen. Bis dahin tobt sich eben auf schraeglesen aus und bezahlt die Spiele vorerst aus eigener Tasche. Wegen ihrer Vorliebe für Indie Games hält sich der finanzielle Aufwand dabei zum Glück in Grenzen.

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