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	Kommentare zu: Montagsfrage: Hauptsache die Geschichte ist gut	</title>
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	<description>Der etwas andere Literatur- und Videospielblog</description>
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		<title>
		Von: Thilo		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-664</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Feb 2018 16:48:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-663&quot;&gt;F.&lt;/a&gt;.

Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Und ja: Weiter kommentieren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-663">F.</a>.</p>
<p>Dem ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen. Und ja: Weiter kommentieren!</p>
]]></content:encoded>
		
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		<title>
		Von: F.		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-663</link>

		<dc:creator><![CDATA[F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 23:03:54 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Natürlich ist jedes Buch verknüpft und kaum mehr als ein Knotenpunkt, ein Durchgangsort für tausend andere Bücher und Texte - und doch: entscheidend ist, dass wir es nicht merken, dass wir es im besten Sinne &quot;überlesen&quot; und erst auf den zweiten oder dritten Blick einbrechen (können) in die Tiefenschichten eines Textes, dass wir erst dann seinen Verweise erkennen, ihnen nachgehen können - oder auch nicht. Denn entscheidend ist, dass die Geschichte auch ohne die Verweise funktioniert, dass sie auch ohne die zweite und dritte Ebene eine Geschichte ergibt. Dass wir die Links auch rechts liegen lassen können und einfach weiterlesen, ohne etwas zu vermissen, zu vergessen oder zu übersehen.
Gewiss, manche Anspielung in einem Buch ist sofort erkennbar, manches Zitat entschlüsselt sich schon während des Lesens. Dennoch: Was zunächst und vor allem zählt ist - der Text. Der Text als solches. Als Text-Text, sozusagen. Ein Ding der reinen Oberfläche. Worte, die auf Worte reagieren. Worte, die Bilder erzeugen. Worte, die nicht nach außen verweisen. Unverlinkte Worte. Worte, die eine Geschichte erzählen. Wenn sie dann auf einer zweiten Ebene noch eine weitere Geschichte offenbaren - auch schön. Aber notwendig ist das nicht.
Egal. Wie heißt es doch so schön: Alles ist mit allem verbunden. Doch liegt das gefährlich nahe an der Vorstellung, dass nichts mit irgendetwas verbunden ist.
In diesem Sinne - weitermachen. Mit Schreiben. Kommentieren. (Schräg)Lesen.
Danke dafür!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist jedes Buch verknüpft und kaum mehr als ein Knotenpunkt, ein Durchgangsort für tausend andere Bücher und Texte &#8211; und doch: entscheidend ist, dass wir es nicht merken, dass wir es im besten Sinne &#8220;überlesen&#8221; und erst auf den zweiten oder dritten Blick einbrechen (können) in die Tiefenschichten eines Textes, dass wir erst dann seinen Verweise erkennen, ihnen nachgehen können &#8211; oder auch nicht. Denn entscheidend ist, dass die Geschichte auch ohne die Verweise funktioniert, dass sie auch ohne die zweite und dritte Ebene eine Geschichte ergibt. Dass wir die Links auch rechts liegen lassen können und einfach weiterlesen, ohne etwas zu vermissen, zu vergessen oder zu übersehen.<br />
Gewiss, manche Anspielung in einem Buch ist sofort erkennbar, manches Zitat entschlüsselt sich schon während des Lesens. Dennoch: Was zunächst und vor allem zählt ist &#8211; der Text. Der Text als solches. Als Text-Text, sozusagen. Ein Ding der reinen Oberfläche. Worte, die auf Worte reagieren. Worte, die Bilder erzeugen. Worte, die nicht nach außen verweisen. Unverlinkte Worte. Worte, die eine Geschichte erzählen. Wenn sie dann auf einer zweiten Ebene noch eine weitere Geschichte offenbaren &#8211; auch schön. Aber notwendig ist das nicht.<br />
Egal. Wie heißt es doch so schön: Alles ist mit allem verbunden. Doch liegt das gefährlich nahe an der Vorstellung, dass nichts mit irgendetwas verbunden ist.<br />
In diesem Sinne &#8211; weitermachen. Mit Schreiben. Kommentieren. (Schräg)Lesen.<br />
Danke dafür!</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thilo		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-652</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 16:31:34 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-651&quot;&gt;Chrissi&lt;/a&gt;.

Liebe Chrissi, das freut mich besonders. Ich habe ja immer Sorge, dass ich es übertreibe und niemand das Geschwalle liest. Aber wenn meine Antwort gefühlt nur aus &quot;Joa&quot; oder &quot;Nö&quot; bestehen würde, dann habe ich auch gar keine Lust darauf zu antworten. 
Und die Frage, welche Medien sich für welche Geschichten eignen, beschäftigte meinen Kopf sowieso schon seit einiger Weile - und deswegen schwirren da schon auch Wunschträume im Kopf herum.
Das Problem allerdings, wenn man sich nicht nur auf ein Medium konzentrieren will, dass das Angebot, das so schon groß genug wäre, ins Unermessliche wächst - Aber das Trauerlied habe ich schon oft genug angestimmt...
Liebe Grüße, Thilo]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-651">Chrissi</a>.</p>
<p>Liebe Chrissi, das freut mich besonders. Ich habe ja immer Sorge, dass ich es übertreibe und niemand das Geschwalle liest. Aber wenn meine Antwort gefühlt nur aus &#8220;Joa&#8221; oder &#8220;Nö&#8221; bestehen würde, dann habe ich auch gar keine Lust darauf zu antworten.<br />
Und die Frage, welche Medien sich für welche Geschichten eignen, beschäftigte meinen Kopf sowieso schon seit einiger Weile &#8211; und deswegen schwirren da schon auch Wunschträume im Kopf herum.<br />
Das Problem allerdings, wenn man sich nicht nur auf ein Medium konzentrieren will, dass das Angebot, das so schon groß genug wäre, ins Unermessliche wächst &#8211; Aber das Trauerlied habe ich schon oft genug angestimmt&#8230;<br />
Liebe Grüße, Thilo</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Chrissi		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-651</link>

		<dc:creator><![CDATA[Chrissi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Feb 2018 15:52:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://schraeglesen.de/?p=3181#comment-651</guid>

					<description><![CDATA[Guten Abend,

auf ein neues!
Ich finde es ganz großartig einen Beitrag zur Montagsfrage zu finden, der länger als zwei Sätze ist. Viele nutzen das Format ja, um die Frage mit ein zwei Zeilen abzuspeisen und das wars. Aus der Frage wurde ein ganz toller Beitrag gestaltet!
Und es spricht mir in ganz, ganz vielen Punkten aus der Seele. Geschichten kann man überall finden und das Medium ist nicht immer das wichtigste. Für mich als Leser ist das Buch natürlich immer etwas besonderes, aber auch ein guter Film kann beglücken!

Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.
Chrissi]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Abend,</p>
<p>auf ein neues!<br />
Ich finde es ganz großartig einen Beitrag zur Montagsfrage zu finden, der länger als zwei Sätze ist. Viele nutzen das Format ja, um die Frage mit ein zwei Zeilen abzuspeisen und das wars. Aus der Frage wurde ein ganz toller Beitrag gestaltet!<br />
Und es spricht mir in ganz, ganz vielen Punkten aus der Seele. Geschichten kann man überall finden und das Medium ist nicht immer das wichtigste. Für mich als Leser ist das Buch natürlich immer etwas besonderes, aber auch ein guter Film kann beglücken!</p>
<p>Vielen Dank für diesen tollen Beitrag.<br />
Chrissi</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thilo		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-648</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thilo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Feb 2018 12:06:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://schraeglesen.de/?p=3181#comment-648</guid>

					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-647&quot;&gt;F.&lt;/a&gt;.

Vielen Dank für diesen eindrücklichen Kommentar, der ja auch ganz wunderbar an unser letztes Themenspezial anschließt. Es stimmt, dass ein endgültiges Ende und eine in sich geschlossene Geschichte einen Menschen sehr berühren kann, vielleicht auch weil es eine Flucht aus einer Welt ist, bei der kein Faden mehr erkennbar ist, weil sich fast alles zu einem Nest ohne durchschaubares Muster verknüpft hat. Allerdings können auch Filme und Hörspiele diese Absgeschlossenheit bieten, noch dass die nicht zusammengepappt, sondern eingebrannt ist.
Außerdem möchte ich widersprechen, dass eine Buch immer Unverlinkt ist. Wie uns gute Kritiken oft vorführen, ist eigentlich jedes Buch mit anderen Geschichten verknüpft: mit dem Leben des Autors, der Realität, die ihn umgibt, der Geschichte der Welt und der Literatur, in letzter Zeit auch immer öfter mit den Bücher der Reihe, zu dem es gehört. Bücher, meist werden sie dadurch besser, beziehen sich nicht selten auf andere Bücher, indem sie die Motive überschreiben oder einbeziehen, manchmal sind es andere Geschichten, manchmal sind es sogar ganze Gedankenkonstrukte und Sichtweisen; hin und wieder taucht ein Buch sogar in einem anderen auf. All diese Momente verknüpfen das Buch mit anderen Geschichten. Es sind keine Links, auf die wir draufdrücken, stattdessen müssen wir ihm mühevoll nachgehen und diese andere Geschichte suchen gehen, aber die Verknüpfung ist da. 
In dem Roman &quot;Vatermord und andere Familienvergnügen&quot; von Steve Toltz gibt es eine nette Szene dazu: Der Hauptcharakter war als Kind schon immer begesitert vom Lesen. Er saß in der Ecke als sein Bruder und dessen Freunde gespielt haben oder ihr Unwesen trieben. Einer fragte ihn dann einmal, woher er wisse, was er als nächstes lesen soll. Der Protagonist hat daraufhin geantwortet, dass das in den Bücher steht.
Vielleicht besteht der Reiz des Buches dann aber doch darin, dass es einem das eigene Verlinktsein nicht auf&#039;s Auge drückt, gleichzeitig technisch und inhaltlich vollkommen losgelöst sein kann, man mit einem einzelnen Buch in einer Einsiedelei glücklich sein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-647">F.</a>.</p>
<p>Vielen Dank für diesen eindrücklichen Kommentar, der ja auch ganz wunderbar an unser letztes Themenspezial anschließt. Es stimmt, dass ein endgültiges Ende und eine in sich geschlossene Geschichte einen Menschen sehr berühren kann, vielleicht auch weil es eine Flucht aus einer Welt ist, bei der kein Faden mehr erkennbar ist, weil sich fast alles zu einem Nest ohne durchschaubares Muster verknüpft hat. Allerdings können auch Filme und Hörspiele diese Absgeschlossenheit bieten, noch dass die nicht zusammengepappt, sondern eingebrannt ist.<br />
Außerdem möchte ich widersprechen, dass eine Buch immer Unverlinkt ist. Wie uns gute Kritiken oft vorführen, ist eigentlich jedes Buch mit anderen Geschichten verknüpft: mit dem Leben des Autors, der Realität, die ihn umgibt, der Geschichte der Welt und der Literatur, in letzter Zeit auch immer öfter mit den Bücher der Reihe, zu dem es gehört. Bücher, meist werden sie dadurch besser, beziehen sich nicht selten auf andere Bücher, indem sie die Motive überschreiben oder einbeziehen, manchmal sind es andere Geschichten, manchmal sind es sogar ganze Gedankenkonstrukte und Sichtweisen; hin und wieder taucht ein Buch sogar in einem anderen auf. All diese Momente verknüpfen das Buch mit anderen Geschichten. Es sind keine Links, auf die wir draufdrücken, stattdessen müssen wir ihm mühevoll nachgehen und diese andere Geschichte suchen gehen, aber die Verknüpfung ist da.<br />
In dem Roman &#8220;Vatermord und andere Familienvergnügen&#8221; von Steve Toltz gibt es eine nette Szene dazu: Der Hauptcharakter war als Kind schon immer begesitert vom Lesen. Er saß in der Ecke als sein Bruder und dessen Freunde gespielt haben oder ihr Unwesen trieben. Einer fragte ihn dann einmal, woher er wisse, was er als nächstes lesen soll. Der Protagonist hat daraufhin geantwortet, dass das in den Bücher steht.<br />
Vielleicht besteht der Reiz des Buches dann aber doch darin, dass es einem das eigene Verlinktsein nicht auf&#8217;s Auge drückt, gleichzeitig technisch und inhaltlich vollkommen losgelöst sein kann, man mit einem einzelnen Buch in einer Einsiedelei glücklich sein kann.</p>
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		<item>
		<title>
		Von: F.		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/montagsfrage-hauptsache-die-geschichte-ist-gut#comment-647</link>

		<dc:creator><![CDATA[F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Feb 2018 19:06:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://schraeglesen.de/?p=3181#comment-647</guid>

					<description><![CDATA[Das Glück des gedruckten Buches ist sein Unverlinktsein. Bücher stiften zwischen Kohärenz zwischen den Buchdeckeln, die Inhalte werden sozusagen zwischen zwei Pappdeckeln zusammengepappt - und genau diese Abgeschlossenheit und Kohärenz wollen die (meisten) Leser auch erleben. Auch wenn sie mal traurig sind, wenn eine Story vorbei oder der ein oder andere Protagonist tot ist. Aber ohne Ende keine Traurigkeit, keine Emotionen. Das klassische Buch wird also nicht ersetzt. Im Gegenteil, es wird - durch seine innere Geschlossenheit, durch seine Einheit(lichkeit) immer mehr zum Abbild unserer Selbst in einer sich immer weiter ausdifferenzierenden, sich auflösenden, zerfasernden Welt.
Deshalb werden auch die Geschichten überleben - und genau deshalb werden auch immer die &quot;einfach&quot; und klassisch gezählten Storys diejenigen sein, die uns am meisten bzw. die meisten von uns faszinieren. Alles andere sind tolle, zeitgemäße, intellektuell und künstlerisch gewiss hochwertige Expertimente, aber sie berühren (mich) oftmals nicht.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Glück des gedruckten Buches ist sein Unverlinktsein. Bücher stiften zwischen Kohärenz zwischen den Buchdeckeln, die Inhalte werden sozusagen zwischen zwei Pappdeckeln zusammengepappt &#8211; und genau diese Abgeschlossenheit und Kohärenz wollen die (meisten) Leser auch erleben. Auch wenn sie mal traurig sind, wenn eine Story vorbei oder der ein oder andere Protagonist tot ist. Aber ohne Ende keine Traurigkeit, keine Emotionen. Das klassische Buch wird also nicht ersetzt. Im Gegenteil, es wird &#8211; durch seine innere Geschlossenheit, durch seine Einheit(lichkeit) immer mehr zum Abbild unserer Selbst in einer sich immer weiter ausdifferenzierenden, sich auflösenden, zerfasernden Welt.<br />
Deshalb werden auch die Geschichten überleben &#8211; und genau deshalb werden auch immer die &#8220;einfach&#8221; und klassisch gezählten Storys diejenigen sein, die uns am meisten bzw. die meisten von uns faszinieren. Alles andere sind tolle, zeitgemäße, intellektuell und künstlerisch gewiss hochwertige Expertimente, aber sie berühren (mich) oftmals nicht.</p>
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