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	Kommentare zu: In Endlosschleife	</title>
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	<description>Der etwas andere Literatur- und Videospielblog</description>
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		<title>
		Von: Caecilia		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/endlosschleife#comment-650</link>

		<dc:creator><![CDATA[Caecilia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2018 21:57:13 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://schraeglesen.de/endlosschleife#comment-649&quot;&gt;Sophia&lt;/a&gt;.

&quot;Heavy Rain&quot; fand ich damals ja auch ziemlich großartig - gerade weil ich mich so bewusst Entscheidungen stellen musste, die im Videospiel sonst eher nebensächlich anfallen oder gar selbstverständlich sich. Wie: Würde ich eine andere Person töten, eine andere Familie zerstören, nur um meine eigene zu retten. Das war für mich eine der heftigsten Entscheidungen, die ich (bis dato) je in einem Videospiel treffen musste. Auch wenn man natürlich wusste, dass sich dadurch auch nur einer von zig anderen vorgefertigten Wegen auftut. (Das was &quot;Heavy Rain&quot; dann ja so toll gemacht hat, hat &quot;Beyond: Two Souls&quot; dann leider nur doppelt und dreifach kaputt gemacht. Gott. Ich hasse dieses Spiel.)

Ich muss dazu sagen, dass es mir bei Entscheidungssituationen im Videospiel oft gar nicht so wichtig ist, ob diese Entscheidung zu irgendeinem vorgefertigten Szenario führt oder nicht. Oder welches Endresultat sie hat. Mich packt es manchmal einfach nur, &lt;em&gt;dass&lt;/em&gt; ich an einer bestimmten Stelle überhaupt eine Entscheidung treffen muss bzw. wie diese Entscheidung aussieht. Dass ich eben bewusst über etwas nachdenken muss, was ich zuvor noch gar nicht so gesehen habe. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich z.B. entscheidungslastige Videospiele selten ein zweites oder drittes Mal spiele - nur um ein weiteres Ende freizuschalten. Oder zu sehen, was so passiert, wenn ich jetzt das mache. Irgendwie packen mich diese Entscheidungssituationen nicht mehr, sie haben ihren Reiz verloren. 

&quot;Catherine&quot; habe übrigens ich zwar nie zu Ende gespielt (was Puzzle-Spiele angeht, bin ich einfach eine Niete), aber so wie du das beschrieben hast, ist das genau das Problem das viele Videospiele haben: Auf Krampf irgendwelche Entscheidungen bzw. plumpe Fragen einbinden, die dann wiederum genauso beliebig irgendein Ende auslösen. Jedes Videospiel braucht eben mittlerweile mindestens eine &quot;wichtige&quot; Entscheidung im Spiel, um noch ein anderes Ende auszulösen. Und leider merkt man dieses &quot;das-musste-noch-irgendwie-rein&quot; auch vielen Entscheidungssituationen im Videospiel an.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://schraeglesen.de/endlosschleife#comment-649">Sophia</a>.</p>
<p>&#8220;Heavy Rain&#8221; fand ich damals ja auch ziemlich großartig &#8211; gerade weil ich mich so bewusst Entscheidungen stellen musste, die im Videospiel sonst eher nebensächlich anfallen oder gar selbstverständlich sich. Wie: Würde ich eine andere Person töten, eine andere Familie zerstören, nur um meine eigene zu retten. Das war für mich eine der heftigsten Entscheidungen, die ich (bis dato) je in einem Videospiel treffen musste. Auch wenn man natürlich wusste, dass sich dadurch auch nur einer von zig anderen vorgefertigten Wegen auftut. (Das was &#8220;Heavy Rain&#8221; dann ja so toll gemacht hat, hat &#8220;Beyond: Two Souls&#8221; dann leider nur doppelt und dreifach kaputt gemacht. Gott. Ich hasse dieses Spiel.)</p>
<p>Ich muss dazu sagen, dass es mir bei Entscheidungssituationen im Videospiel oft gar nicht so wichtig ist, ob diese Entscheidung zu irgendeinem vorgefertigten Szenario führt oder nicht. Oder welches Endresultat sie hat. Mich packt es manchmal einfach nur, <em>dass</em> ich an einer bestimmten Stelle überhaupt eine Entscheidung treffen muss bzw. wie diese Entscheidung aussieht. Dass ich eben bewusst über etwas nachdenken muss, was ich zuvor noch gar nicht so gesehen habe. Ich glaube, das ist auch der Grund, warum ich z.B. entscheidungslastige Videospiele selten ein zweites oder drittes Mal spiele &#8211; nur um ein weiteres Ende freizuschalten. Oder zu sehen, was so passiert, wenn ich jetzt das mache. Irgendwie packen mich diese Entscheidungssituationen nicht mehr, sie haben ihren Reiz verloren. </p>
<p>&#8220;Catherine&#8221; habe übrigens ich zwar nie zu Ende gespielt (was Puzzle-Spiele angeht, bin ich einfach eine Niete), aber so wie du das beschrieben hast, ist das genau das Problem das viele Videospiele haben: Auf Krampf irgendwelche Entscheidungen bzw. plumpe Fragen einbinden, die dann wiederum genauso beliebig irgendein Ende auslösen. Jedes Videospiel braucht eben mittlerweile mindestens eine &#8220;wichtige&#8221; Entscheidung im Spiel, um noch ein anderes Ende auszulösen. Und leider merkt man dieses &#8220;das-musste-noch-irgendwie-rein&#8221; auch vielen Entscheidungssituationen im Videospiel an.</p>
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		<title>
		Von: Sophia		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/endlosschleife#comment-649</link>

		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Feb 2018 10:12:11 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Ich lasse mich von diesem &quot;du kannst entscheiden&quot; auch sehr oft packen. Auch wenn mir immer bewusst ist, dass ich damit auf ein vorgeschriebenes Ende (oder eines von mehreren) zulaufe, mag ich einfach den Moment. Dass ich meiner Figur, meinem Avatar, gerade etwas mehr von meiner Persönlichkeit (oder auch dem genauen Gegenteil) geben kann. Auch wenn die Geschichte von Telltale-Spielen vorgeschrieben ist, freue ich mich dennoch, einer fiktiven Figur zeigen zu können, dass ich sie unsympathisch finde und nicht für sie einstehen würde. 

Tatsächlich hat mich erstmals so richtig mit dieser Mechanik auch Heavy Rain gepackt. Ich weiß gar nicht, wie viele Endings das Spiel hat, aber für mich hat eh oberste Priorität, ob ich es nun schaffe, mein Kind zu retten oder nicht. Den hohen Wiederspielwert hatte das Spiel für mich nicht wegen der Endings, sondern weil ich nach dem ersten Durchspielen wissen wollte, ob mir das Spiel schon vorher irgendwelche Hinweise auf einen gewissen Twist gibt. 

Ein anderes Spiel, dass ich gleichzeitig liebe und hasse für seine acht(!) verschiedenen Endings ist Catherine. Ich liebe das Spiel an sich so sehr, dass ich es gerne auf 100% spielen und mir alle Endings ansehen würde. Aber es ändert sich absolut nichts im Spielverlauf. Einzig Entscheidungen zwischen den Leveln, die mehr nur eine Umfrage sind, haben Einfluss darauf, welches Ending ich nun sehe. Ohne Guide, welche Antwort man wann geben sollte, um Ending X zu bekommen, hätte ich es niemals geschafft (ich habe ohnehin bisher nur 3 Endings wirklich selbst erspielt). Da macht es absolut gar keinen Spaß, aber man interessiert sich einfach für das, was die Figuren nach dem Spielerlebnis weiter machen und wie es ihnen ergeht. Und das unterscheidet sich so extrem in den verschiedenen Endings, die einfach nur durch diese doofen Umfragen am Ende eines Kapitels entschieden werden und einem nicht mal ein bisschen neues Gameplay oder neue Informationen im Spielverlauf geben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lasse mich von diesem &#8220;du kannst entscheiden&#8221; auch sehr oft packen. Auch wenn mir immer bewusst ist, dass ich damit auf ein vorgeschriebenes Ende (oder eines von mehreren) zulaufe, mag ich einfach den Moment. Dass ich meiner Figur, meinem Avatar, gerade etwas mehr von meiner Persönlichkeit (oder auch dem genauen Gegenteil) geben kann. Auch wenn die Geschichte von Telltale-Spielen vorgeschrieben ist, freue ich mich dennoch, einer fiktiven Figur zeigen zu können, dass ich sie unsympathisch finde und nicht für sie einstehen würde. </p>
<p>Tatsächlich hat mich erstmals so richtig mit dieser Mechanik auch Heavy Rain gepackt. Ich weiß gar nicht, wie viele Endings das Spiel hat, aber für mich hat eh oberste Priorität, ob ich es nun schaffe, mein Kind zu retten oder nicht. Den hohen Wiederspielwert hatte das Spiel für mich nicht wegen der Endings, sondern weil ich nach dem ersten Durchspielen wissen wollte, ob mir das Spiel schon vorher irgendwelche Hinweise auf einen gewissen Twist gibt. </p>
<p>Ein anderes Spiel, dass ich gleichzeitig liebe und hasse für seine acht(!) verschiedenen Endings ist Catherine. Ich liebe das Spiel an sich so sehr, dass ich es gerne auf 100% spielen und mir alle Endings ansehen würde. Aber es ändert sich absolut nichts im Spielverlauf. Einzig Entscheidungen zwischen den Leveln, die mehr nur eine Umfrage sind, haben Einfluss darauf, welches Ending ich nun sehe. Ohne Guide, welche Antwort man wann geben sollte, um Ending X zu bekommen, hätte ich es niemals geschafft (ich habe ohnehin bisher nur 3 Endings wirklich selbst erspielt). Da macht es absolut gar keinen Spaß, aber man interessiert sich einfach für das, was die Figuren nach dem Spielerlebnis weiter machen und wie es ihnen ergeht. Und das unterscheidet sich so extrem in den verschiedenen Endings, die einfach nur durch diese doofen Umfragen am Ende eines Kapitels entschieden werden und einem nicht mal ein bisschen neues Gameplay oder neue Informationen im Spielverlauf geben.</p>
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		Von: Geekgeflüster Januar &#039;18: Authentizität, Glory und Endlosschleifen &#124; Geekgeflüster		</title>
		<link>https://schraeglesen.de/endlosschleife#comment-643</link>

		<dc:creator><![CDATA[Geekgeflüster Januar &#039;18: Authentizität, Glory und Endlosschleifen &#124; Geekgeflüster]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2018 09:00:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[[&#8230;] &#8222;In Endlosschleife&#8220; (schraeglesen) [&#8230;]]]></description>
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