Papier

Bücher gibt es tausende: Fachbücher, Sachbücher, Romane, Gedichtbände, Groschenhefte, Comicbücher und was nicht noch alles. Es scheint schon unmögliche alle mal gesehen zu haben, geschweige denn gelesen. Doch zwischen all diesen Büchermassen stechen einige Bücher heraus, weil sie anders sind. Manche nutzen eine besondere Sprache und andere stellen gleich die ganze Form auf den Kopf. Und was sich die Autoren alles ausgedacht haben: Da werden Buchstaben zu Bildern und erzählen so mehr als nur im Text steht, die Zeilen verselbstständigen sich und laufen in alle Richtungen und die Bücher wollen dann auch jeden Rahmen sprengen und werden erst durch den Leser vollständig, der die Geschichte aus losen Seiten zusammensetzen muss. Wer einmal diese Literatur erlebt hat, der bleibt erstmal mit offenen Mund sitzen und will danach mehr davon. Doch anders als bei Sci-Fi oder Fantasy gibt es keine Abteilung für experimentelle Literatur und auch auf den Kulturseiten geht sie gerne mal unter. Diese Lücke wollen wir mit schraeglesen schließen. Betrachte das hier als Reiseroute durch die Bücherlandschaft, die abseits der ausgetretenen Pfade zu Geheimtipps führt.


Montagsfrage: Ein ganz anderes Erzählen

Comics

Die Antwort auf diese Montagsfrage kann für mich nur ein lautes und begeistertes „JA!“ sein: Liest du nur Romane, oder auch Comics ? Damit ist die Frage ja eigentlich schon komplett beantwortet. Aber dieser Euphorie muss natürlich eine Erklärung folgen und vielleicht ein paar Titel – und ob da nicht…

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Texte des Schweigens

Seit Jahren wollte Levin Westermann seiner Faszination für Marina Zwetajewa ausdruckt verleihen, doch seit Jahren haben ihm die Worte gefehlt. Doch dann hat seine Worte um die Worte der russischen Dichterin gelegt. So ist ein Gedichtzyklus entstanden, der gleichzeitig Biographie und Reflektion ist.

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Montagsfrage: Es muss sich gut anfühlen

Seit einiger Zeit hat Buchfresserchen wieder eine Frage gestellt, bei der mir sofort eine Antwort im Kopf schwirrt. Denn es geht um Leseverhalten und eine Diskussion, die ich mehr oder weniger intensiv verfolge, seit sie nach Deutschland geschwappt ist: Liest du lieber digital oder analog.

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Ein Buch aus Nudeln

Die Literatur ist ein Spiel und der französisch-amerikanische Autor Raymond Federman spielt nur mit dem höchsten Einsatz: “Alles oder nichts”. Unter diesem Titel verwandelt er sich selbst in Literatur, spielt er mit den Genregrenzen und den einzelnen Buchstaben. Ein Buch, bei dem jede Seite ein eigenes typografisches Kunstwerk ist. 

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Der fabulierende Buchstabe

Man soll ein Buch nicht nach einem Einband beurteilen, doch wenn man es aufschlägt, sieht es meist aus wie jedes andere: Schrift mit Serifen, Blocksatz mit Einschüben, vielleicht noch kursive Überschriften oder eine hübsche Initiale. Manche Bücher offenbaren aber schon beim ersten Aufschlagen eine faszinierende Welt, voller Farben, Schriftarten und…

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Der sachliche Buchstabe

Sobald der Autor seinen Text geschrieben, dieser dann korrigiert und redigiert wurde, ist das Buch doch eigentlich fertig? Nur noch Drucken, in die Buchhandlung und verkaufen. Ganz so einfach ist das aber nicht. Mit dem fertig geschriebenen Text fängt das Kunsthandwerk des Typografen nämlich erst an. Er macht den Text…

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Episode 1: Lieblingsbücher

“Ich will, dass das erste Mal etwas ganz Besonderes ist!” Doch hier geht es nicht um eine beliebige Teeny-Love-Story, sondern um den Podcast schraeglesen². Nach langem überlegen haben wir uns dafür entschieden zwei unserer All-Time-Favorites vorzustellen und deswegen ist in der ersten Folge doch sehr viel Liebe drin. Wir haben…

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Auf der Suche nach einem Weckruf

Wiederholungen ermüden. Menschen, die viel lesen, kennen das bestimmt. Wenn einem plötzlich jedes Buch so erscheint, als kenne man es schon. Auch diejenigen, die viel oder vielleicht sogar professionell ins Theater gehen, sind manchmal einfach genervt vom Theater. So geht es auch dem Kritiker Jan Küveler, der deswegen diese Streitschrift…

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Montagsfrage: Theater im Buch und andere verrückte Gründe

Momentan arbeite ich daran, alle Bücher meines Schrankes in einer Liste zu sammeln, was aus zwei Gründen sehr schwer ist: erstens weil ich erkenne, wie wenig ich eigentlich gelesen habe (ich leihe viel aus) und zweitens verliere ich leicht den Überblick, wenn ständig neue Bücher nachwachsen. Da passt die Montagsfrage…

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Montagsfrage: Dick und unverständlich

Es ist Sommerzeit und für viele bedeutet das Urlaubszeit, die wiederrum für viele Lesezeit. Eben für viele, nicht für mich. Umso mehr drückt die aktuelle Montagsfrage es noch mehr ins Gesicht: Welche fünf Bücher würdest du mit auf Reisen nehmen. Aber man kann ja träumen und trotzdem mal Bücher in…

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