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Bücher gibt es tausende: Fachbücher, Sachbücher, Romane, Gedichtbände, Groschenhefte, Comicbücher und was nicht noch alles. Es scheint schon unmögliche alle mal gesehen zu haben, geschweige denn gelesen. Doch zwischen all diesen Büchermassen stechen einige Bücher heraus, weil sie anders sind. Manche nutzen eine besondere Sprache und andere stellen gleich die ganze Form auf den Kopf. Und was sich die Autoren alles ausgedacht haben: Da werden Buchstaben zu Bildern und erzählen so mehr als nur im Text steht, die Zeilen verselbstständigen sich und laufen in alle Richtungen und die Bücher wollen dann auch jeden Rahmen sprengen und werden erst durch den Leser vollständig, der die Geschichte aus losen Seiten zusammensetzen muss. Wer einmal diese Literatur erlebt hat, der bleibt erstmal mit offenen Mund sitzen und will danach mehr davon. Doch anders als bei Sci-Fi oder Fantasy gibt es keine Abteilung für experimentelle Literatur und auch auf den Kulturseiten geht sie gerne mal unter. Diese Lücke wollen wir mit schraeglesen schließen. Betrachte das hier als Reiseroute durch die Bücherlandschaft, die abseits der ausgetretenen Pfade zu Geheimtipps führt.


Bücherkindheit: Mein erster Befreiungskampf

Ich wage den Blick durch die rosarote Vergangenheitsbrille, denn der Blog 100woerter.de hat dazu aufgerufen, sich an die Bücher der Kindheit zu erinnern. Da gab es eines, dass mir besonders hängen geblieben ist. Ich frage mich, was das über mich verrät.

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Überschriebene Märchen

Martina Clavadetscher verwandelt in ihrem Roman Knochenlieder Dornröschen in eine künstliche Prinzessin, Rumpelstilzchen in einen Hacker und eine Kriegsheimkehrer in singende Knochen. Geschickt und mit reduzierter Sprache überschreibt die Schweizerin Märchen aus der Grimmschen Sammlung. Wir haben mit der Autorin über die besondere Form ihres Romans, die Gefahren der Moderne…

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Die Vision einer dunklen Zukunft

Die Graphic Novel „Die Präsidentin“ hat den Wahlausgang schon vorweg genommen: Die Franzosen François Durpaire und Farid Boudjellal lassen die Rechtspopulisten Marine Le Pen gewinnen und versuchen anhand ihres Wahlprogramms einen Blick in die nicht ganz so unwahrscheinliche Zukunft zu werfen.

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Alles, was ist, ist gut. – Oder?

Super-Techno-Optimismus á la Silicon Valley trifft auf pessimistischen Pragmatismus europäisch-akademischer Prägung. Das ist der Konflikt, dem sich der titelgebende Kraft in Jonas Lüschers Roman stellen muss. Im Gespräch plädiert der Autor für eine weniger mathematische Welt und die Fähigkeit zum Optimismus.

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„Das sind nicht immer schöne Welten, aber ich wollte da mitreisen“

Nachdem John von Düffel Schüler im Schreiben unterrichtet hat, wollte er auch ein bisschen wie sie sein. Deswegen lässt er in seinem neuen Roman „Klassenbuch“ Schüler ihre abgründige Welt erzählen. weiterstoebern …

„Als Schriftsteller verfolgt man immer eine Obsession.“

Ein bisschen Langeweile und ein Paar hübscher Schuhe. Mehr braucht der Protagonist in dem Roman „Hagard“ von Lukas Bärfuss nicht, um eine obsessive Verfolgungsjagd zu beginnen, in der er sich selbst verliert. Mich hat es erschreckt, doch für Bärfuss bedeutet das Erkenntnisgewinn. Neben einigen Fragen zum Selbstverständnis des Schriftstellers und…

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Endlich ausgeschlafen: Ein Buchmesserückblick

Da war es lange still hier, denn Buchmessen machen mich immer total fertig – in positiver und negativer Hinsicht. Bevor ich die einzelnen Beiträge von der Buchmesse veröffentliche, erstmal ein kleiner Bericht, der Lust auf mehr machen soll.

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Romanquartett und schwarzer Peter 2017: Erzählersuche

Jedes Jahr das gleiche Ratespiel: Fünf Bücher gehen in das Rennen um den Preis der Leipziger Buchmesse und wieder die Frage, wer hat die besten Chancen, wer hat die besten Werte. Es wird verglichen und die Vorteile verglichen. Und wieder werden die Bücher zu flachen Karten und wir schauen, wer…

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Wie die Galapagos-Inseln

Der Indiebookday soll Leser dazu ermuntern auch zu den Titel der kleinen, unabhängigen Verlage zu greifen. Da gibt es auch einiges zu entdecken: faszinierende Gründergeschichten, spannende Ziele, großartige Bücher. Sie bereichern unsere Buchläden und zeigen den Großen gerne mal wie es geht. Einige Erfolgsgeschichten.

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Durch das lilane Europa

Und das letzte Buch unseres #dicestories Gewinnspiel: Einmal die Welt verändern. Einfach alles stehen und liegen lassen, losziehen und die Welt verändern. Das wünschen sich heutzutage viele Menschen. So auch die Figuren in dem Roman „Rucksackkometen“. So heißt das Debüt des Gewinners des MDR-Literaturpreises 2014 Stefan Ferdinand Etgeton.

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