Kind, du musst mehr spielen.

2017 hat gerade erst angefangen. Mit einem Rückblickblick auf 2016  bleiben meine Vorsätze aber wohl wie im letzten Jahr: Ich muss mehr spielen.

Eigentlich hatte ich an dieser Stelle einen Rückblick auf die Videospiele im Jahre 2016 geplant. Irgendetwas besonderes sollte es werden.  Irgendetwas, was noch keiner gemacht hat. Tja, schwierig, wenn so ziemlich jede Art von Jahresrückblicken schon gemacht wurden: Die 10 besten Videospielspiele 2016, die 10 schlechtesten Videospiele 2016, die besten Glitches, die besten RPGs, die besten Plattformer, die besten Ego-Shooter, die besten Frauen in Videospielen, die besten Waffen, die besten Kühe … Okay. Langsam wird es absurd. Fest steht aber: Es gibt zu viele Jahresrückblicke und ich muss da nicht auch noch meinen Teil dazu beitragen.

Auch mit einem persönlichen Jahresrückblick sieht es da nicht besser aus. Anfang des letzten Jahres hatte ich mir zwar vorgenommen, mehr zu spielen – so richtig erfolgreich war ich da aber nicht. Die Spiele, die ich 2016 zu Ende gespielt habe kann ich da fast an einer Hand abzählen. Wenn ich noch die Spiele dazu zähle, die ich im letzten Jahr angefangen habe, komme ich zwar schon in den zweistelligen Bereich. Wirklich zufriedenstellend ist das aber auch nicht. Nur die Liste meiner Wunschspiele wird nach wie vor immer länger: “That Dragon, Cancer”, “Unravel”, “ABZÛ”, “Virginia”, “Quantum Break”, “Grow UP”, “Inside”, “Dear Esther” – um ersteinmal nur ein paar ausgewählte Spiele aus dem Jahr 2016 zu nennen. Hinzu kommen noch eine Reihe von Titeln in meinem Regal, ein ganze Menge ältere Spiele, die ich noch gar nicht habe. Und dann fehlen ja immer noch die Neuerscheinungen im Jahr 2017.

Dammit. Das wird ein hartes Jahr.

Aber wie auch immer: Wir wünschen euch noch ein frohes Neues Jahr! Lest und spielt immer schön fleißig, damit sich bei euch nicht auch immer so viel stapelt…

Caecilia

Ehemaliger(?) "Final Fantasy"-Freak. Hat durch die Liebe für das Japanische Rollenspiel zum Videospiel gefunden.

Nachdem der Traum vom Leben im Land der aufgehenden Sonne schon am Sushi-Hass zerplatzte, fand die Musik- und Theaterwissenschaftlerin mit den Game Studies einen passenden Ersatz; ging ihren Dozenten deswegen permanent mit Hausarbeiten zu Videospielmusik, Avatartheorien oder Bewegungssteuerungskonzepten auf den Leim; versuchte sich nebenher als Redakteurin beim RETRO-Magazin oder stockte ihre Spielesammlung mit Aushilfsjobs bei GameStop auf.

Ihr großer Traum: Mit einer Professur das eigene Hobby durch die Uni finanzieren zu lassen. Bis dahin tobt sich eben auf schraeglesen aus und bezahlt die Spiele vorerst aus eigener Tasche. Wegen ihrer Vorliebe für Indie Games hält sich der finanzielle Aufwand dabei zum Glück in Grenzen.
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Ehemaliger(?) "Final Fantasy"-Freak. Hat durch die Liebe für das Japanische Rollenspiel zum Videospiel gefunden. Nachdem der Traum vom Leben im Land der aufgehenden Sonne schon am Sushi-Hass zerplatzte, fand die Musik- und Theaterwissenschaftlerin mit den Game Studies einen passenden Ersatz; ging ihren Dozenten deswegen permanent mit Hausarbeiten zu Videospielmusik, Avatartheorien oder Bewegungssteuerungskonzepten auf den Leim; versuchte sich nebenher als Redakteurin beim RETRO-Magazin oder stockte ihre Spielesammlung mit Aushilfsjobs bei GameStop auf. Ihr großer Traum: Mit einer Professur das eigene Hobby durch die Uni finanzieren zu lassen. Bis dahin tobt sich eben auf schraeglesen aus und bezahlt die Spiele vorerst aus eigener Tasche. Wegen ihrer Vorliebe für Indie Games hält sich der finanzielle Aufwand dabei zum Glück in Grenzen.

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