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Videospiele haben gemeinhin den Ruf weg brutal und stumpfsinnig zu sein. Dabei wollen sie doch nur auf ihre ganz eigene Weise Geschichten erzählen, in denen der Spieler einfach mal selbst über das Schicksal seines Helden bestimmen kann. Wie bei Büchern können so auch bei Videospielen gute und schlechte Geschichten entstehen, massenkompatible Bestseller und experimentierfreudige Indie-Titel. Genau diesen etwas schraegeren Videospielexperimente wollen wir hier nachgehen: Das sind Spiele, die grafisch oder akustisch (und das meint nicht: möglichst hochauflösend) kleine Kunstwerke entstehen lassen. Spiele, die ihre Geschichte auf ganz außergewöhnliche Weise präsentieren und dem Spieler auch mal mehr Auswahlmöglichkeiten als nur „gehe zuerst rechts oder links“ bieten oder einfach mit ihren spielerischen Elementen experimentieren. Und auf einem Literaturblog wie schraeglesen sind das natürlich auch Spiele, die sich auf unterschiedlicher Weise mit Literatur in Verbindung bringen. Kurz: Besprochen wird alles abseits der großen Reihen- und AAA-Titel – eben alles, das zeigen kann, dass Videospiele doch nicht so stumpfsinnig sind wie oft angenommen…


Ostereiersuche

Es ist Ostern. Was also bietet sich besser an, als gemeinsam ein paar Ostereier zu suchen? Wenn ihr selbst keine gefunden habt, könnt ihr euch jetzt noch mit uns ein wenig auf die Suche nach den Ostereiern der Videospielindustrie begeben. Achtung Klischee-Thema!

Journey: Ein Zwischenfazit

Über ein Monat ist mittlerweile schon ins Land gegangen, seit wir unser „kleines“ „Journey“ Projekt gestartet haben. Zeit ein kleines Resumé zu ziehen was schon geschehen ist, was doch noch offensteht – dann müssen wir aufgrund der Leipziger Buchmesse erstmal eine kleine Pause einlegen. Vor einem reichlichen Monat haben wir …

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Versuch 2: Musikalische Spurensuche

Nach dem kleinen Sprachkurs im ersten Versuch, wenden wir uns im zweiten musikalischen Versuchsprotokoll nun aus einer anderen Sicht dem Verhältnis zwischen Musik- und Bildgeschehen zu. Die Frage die uns dabei begleitet: Was hat „Journey“ eigentlich mit Richard Wagners Gesamtkunstwerk zu tun?   Protokoll Versuch 1: Von Urmelodien und musikalischer …

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Versuch 1: Von Urmelodien und der Sprache der Musik

„Journey“ kommt zwar ohne Worte aus. Warum das Wüstenvolk aber durchaus seine eigene Form der Sprache gefunden hat und wie es auf diese Weise auch zwischen Lebenden und Toten kommunizieren kann – dem versuche in meinem ersten musikalischen Versuch nachzugehen. 

Journey: Musikalisches Versuchsprotokoll

Wissenschaftliche Untersuchungen führen nicht immer gleich zum gewünschten Ziel. Manchmal stellen sich erste Ansätze als Sackgasse heraus – und das auch erst nach einiger Zeit. Ich muss gestehen, ich bin mit meiner Untersuchung zum Einsatz der Musik in „Journey“  in eben einer solchen Sackgasse gelandet. Damit aber nicht alles umsonst war, werde ich …

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Das Spiel aus dem Kunstmuseum

Ich habe lange überlegt, den Beitrag anders zu betiteln, so etwas wie „Der Traum einer Blume“, oder „Das entspannendste Spiel“. Ich bin mir sicher, dass jeder dieser Titel Aufmerksamkeit geweckt hätte – schließlich steckt „Flower“ voller faszinierender Aspekte. Der Fakt mit dem Museum lässt aber sicher jedem erstaunte Augen machen …

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Journey: Ein Arbeitsdokument

Nach der kurzen Einführung in die Game Studies, steigen wir nun auch gleich in unsere Untersuchungen ein. Denn aus welchen unterschiedlichen Perspektiven Videospiele beleuchtet werden können, wollen wir nun am Beispiel von „Journey“ zeigen. Bevor wir uns jedoch mit unserer Reise in ferne Wüstenlandschaft beginnen, zunächst noch ein paar Vorbereitungen …

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Ägypten? Hier geht es doch um „Journey“?

In Teil 1 habe ich „Journey“ vorgestellt und wir haben gesehen, wie dort ohne geschriebenes und gesprochenes Wort erzählt wird. Teil 2 beginnt mit der Vorstellung Jan Assmanns Theorie des kulturellen Gedächtnisses, arbeitet sich zu Anwendungsfällen vor und wird damit auch zu „Journey“ zurückkehren. Es wird zwischendrin mal kurz etwas …

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Journey: Eine Reise ohne Worte

Wer „Journey“ bereits gespielt hat, könnte meinen, dass in Anbetracht der Wortkargheit im Spielverlauf auch nur wenig darüber zu sagen wäre. Doch ich bin nicht dieser Meinung – und im Anschluss an die Einleitung werde ich meine Gründe dafür näher ausführen.

Ein Forschungszweig mit Identitätsproblemen

In letzter Zeit haben wir uns endlich wieder verstärkt den Videospielen widmen können – was aber überhaupt ein Videospiel ist,  oder was es so besonders macht ist bisher noch etwas zu kurz gekommen. Das wollen wir jetzt nachholen und uns einmal etwas den Game Studies zuwenden. Die widmet sich genau …

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