Durch das lilane Europa

Und das letzte Buch unseres #dicestories Gewinnspiel: Einmal die Welt verändern. Einfach alles stehen und liegen lassen, losziehen und die Welt verändern. Das wünschen sich heutzutage viele Menschen. So auch die Figuren in dem Roman „Rucksackkometen“. So heißt das Debüt des Gewinners des MDR-Literaturpreises 2014 Stefan Ferdinand Etgeton.

Selbstbehauptung zwischen Häuserblocks

Buch 2 unserer #dicestories Buchvorstellung: Die besondere Sprache hat der Autorin Verena Güntner schon vor der Veröffentlichung von „Es bringen“ zahlreiche Ehrungen eingebracht und ihren Roman zu einem heißumkämpften Titel für die Verlage gemacht. Denn ihre Sprache ist authentisch genug für eine Milieustudie und poetisch genug für die anspruchsvolle Literatur.

Zeitblase

Es ist eine Wunschvorstellung: Einmal außerhalb der Zeit stehen. Genau das widerfährt Waldemar in John Wrays Roman „Das Geheimnis der verlorenen Zeit“. Als er eines Morgens aufwacht und feststellt, dass die Zeit für ihn stehen geblieben ist, beschließt er das Mysterium der Zeit, dass seine Familie verfolgt, weiter zu ergründen. …

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Erstmal ein Aphorismus

Es war ein Schock für viele – für Medienvertreter, Intellektuelle, Linke, Liberale, Künstler, Diplomaten: Donald Trump ist Präsident der USA und verfolgt nun seine Strategie, „to make America great again.“ Vielleicht ist es Selbstbehandlung, aktives Verstehenwollen oder der Versuch sich dem Irrwitz zu stellen, der Autor Francis Nenik begleitet die …

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Zwischen Schollen schwimmen

Dieses Buch ist eine Wundertüte – weil es voller wunderbarer Überraschungen steckt. „halb taube halb pfau“ von Maren Kames ist ein bisschen von allem, was es in der Literatur gibt. Im ersten Moment fragt sich der Leser „Geht das?“, und nach einigen Seiten denkt er „Das geht gut?“, und denkt sich beim Zuklappen „Das war großartig“.

Maren Kames: halb taube halb pfau, Secession Verlag, 150 Seiten, 35€

„Zum Glück gibt es Rasierer“

Schon dieser Titel: „Oh Schimmi“. Und das Bild dazu: ein kleiner Affe auf weißem Grund, darüber der Titel in goldener Schrift. Man soll ja ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen, aber hier stimmt es – das Äffische, das Vergoldete, die großen Augen. Ein Roman über eine seltsame Figur, das Zurechtfinden in der Welt und vor allem ein Buch mit so viel Spaß an der Sprache.

Teresa Präauer: Oh Schimmi, Wallstein Verlag, 204 Seiten, 19,90€