Erstmal ein Aphorismus

Es war ein Schock für viele – für Medienvertreter, Intellektuelle, Linke, Liberale, Künstler, Diplomaten: Donald Trump ist Präsident der USA und verfolgt nun seine Strategie, „to make America great again.“ Vielleicht ist es Selbstbehandlung, aktives Verstehenwollen oder der Versuch sich dem Irrwitz zu stellen, der Autor Francis Nenik begleitet die …

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Zwischen Schollen schwimmen

Dieses Buch ist eine Wundertüte – weil es voller wunderbarer Überraschungen steckt. „halb taube halb pfau“ von Maren Kames ist ein bisschen von allem, was es in der Literatur gibt. Im ersten Moment fragt sich der Leser „Geht das?“, und nach einigen Seiten denkt er „Das geht gut?“, und denkt sich beim Zuklappen „Das war großartig“.

Maren Kames: halb taube halb pfau, Secession Verlag, 150 Seiten, 35€

„Zum Glück gibt es Rasierer“

Schon dieser Titel: „Oh Schimmi“. Und das Bild dazu: ein kleiner Affe auf weißem Grund, darüber der Titel in goldener Schrift. Man soll ja ein Buch nicht nach seinem Einband beurteilen, aber hier stimmt es – das Äffische, das Vergoldete, die großen Augen. Ein Roman über eine seltsame Figur, das Zurechtfinden in der Welt und vor allem ein Buch mit so viel Spaß an der Sprache.

Teresa Präauer: Oh Schimmi, Wallstein Verlag, 204 Seiten, 19,90€

Niederlande: Verdreifachter Monolog

Mit ihren Theaterstücken ist Lot Vekemans weit über die Grenzen der Niederlande bekannt geworden. Doch bei ihrem dritten Monolog ging es nicht so richtig, also machte sie kurz einen Roman daraus: „Ein Brautkleid aus Warschau“ erzähl von Heimatgefühlen, Sprachlosigkeit und der Familie. Ich habe mit der Autorin über ihren Roman gesprochen.

Lot Vekemans: Ein Brautkleid aus Warschau, Wallstein Verlag, 253 Seiten, 19,90€

Niederlande: „Ich könnte lügen“

Das diesjährige Gastland der Frankfurter Buchmesse ist die Niederlande. Bereits in Leipzig habe ich zwei niederländische Autoren zum Gespräch getroffen: Es ist eine traumwandlerischen und dennoch autobiographische Geschichte, die Olivier Schrauwen in seiner Graphic Novel „Arsène Schrauwen“ erzählt. Doch mit nur zwei Farben und äußerst simplen Strichen schafft er es, …

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